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Foto-Tagebuch "Sanierung der Hohen Brücke" Teil 9

 

KW 45
Sonntag, der 10.11.2013 Der große Tag der Wiedereröffnung der Hohen Brücke

8:00 Uhr:
Es regnet in Strömen. Der Vorstand und viele andere Helfer treffen sich am Plateau, dem heutigen Festplatz, an der Gelsenkirchener Straße um alles aufzubauen. Dazu wird die Straße in diesem Bereich für den Durchgangsverkehr gesperrt. Durchfahrende Autos müssen nun den unbefestigten Weg unterhalb vorbei an den Häusern benutzen. Ein riesiger grüner Fallschirm wird mit einem Schares-Kran hoch über den Festplatz gehoben. Die zahlreichen Spannbänder werden an den umliegenden Bäumen befestigt. Einige Pavillons für die Musikkapelle, für den Beschaller Peter Suttrop und für die Waffel-, Reibekuchen- und Getränkestände werden im Rund aufgebaut. In der Mitte des Platzes werden Stühle für die Gäste bereit gestellt. Ein Kühlwagen mit Getränken wird heran gezogen und Birgit Glorius kommt mit ihrem Verkaufswagen. Das Brücken- geländer erhält als Schmuck auf beiden Seiten mittig eine Tannengirlande bestückt mit grün-weißen Röschen. Der Zugang zur Brücke von der Feldhausener Straße aus, bleibt mit einem Gitter weiterhin versperrt. Zum Ende des Aufbaus hört auch endlich der Regen auf.

 

 

 

Ab 10:30
Uhr kann man wahre Besucherströme Richtung Hohe Brücke sehen. 11:00 Uhr: Der 1.Vorsitzende Dieter Dreckmann begrüßt die ca. 500 Gäste, ganz besonders natürlich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft "Hohe Brücke", die verantwortlichen Mitarbeiter des Dorstener Tiefbauamtes und Pastor em.
Günter Kiefer. Flankiert wurde Dieter Dreckmann bei seiner Rede von den Fahnenträgern der drei Kompanien des Schützenvereins und der Salutschützen. Kurz skizziert er den Ablauf der durchgeführten Restaurierungsarbeiten und nennt die Gesamtkosten in Höhe von 115.000,- €, von denen 60.000,- € durch die Spenden der Bürgerschaft getragen werden. "Die Feldmärker haben ein außergewöhnliches Gemeinschafts- projekt gestemmt, das in unserer Stadt bislang einzigartig ist!" war der prägnanteste Satz in seiner Rede.

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Auch Ratsmitglied Werner Schröer lobte den Einsatz aller Beteiligten.

Dann trat Pastor em. Kiefer vor das Mikrofon und gratulierte den Feldmärkern zu dieser menschenverbindenden Leistung. Anschließend wurde die Brücke von ihm geweiht.

Die offizielle Freigabe erfolgte mit dem obligatorischen Durch- Schneiden eines grün-weißen Bandes durch Johannes Breuer, Detlef Timmer, Dieter Dreckmann und dem amtierenden Schützenkönig Björn Reckwardt und durch 10 Salutschüsse.

Dann durften die Feldmärker Kinder mit gasgefüllten Luftballons als erste auf die Brücke. Auf Kommando ließen sie die grün-weißen Ballons in den blauen Novemberhimmel steigen. Das war ein sagenhafter Anblick!

Danach war bei vielen Gästen kein Halten mehr: Sie mussten einmal über die Brücke schreiten, bevor es ans Feiern ging.

Auch der Bürgermeister Lambert Lütkenhorst kam etwas später vorbei und gratulierte den Feldmärkern für diesen gelungenen Brückenschlag und bewunderte die große Spendentafel.

Fleißige Feldmärker Frauen verwöhnten die vielen Gäste mit allerlei Leckereien. Dazu gab´s passende Musik von der Kapelle "Wulfener Blasmusik": Über sieben Brücken musst du gehn ... Die Feldmark braucht nur eine Brücke - ihre Hohe Brücke - das Wahrzeichen der Feldmark!

Sichtlich erleichtert und sehr zufrieden wirkten am Ende der Sanierungsarbeiten Johannes Breuer und Detlef Timmer.

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